Race Recap


48 Stunden Vollgas: Geerts legt zu, Pando holt Silber, Gomez läuft sich warm

Drei Zeitzonen. Drei Disziplinen. Ein einziges Ziel: bis an die Grenzen gehen. Das gerade zu Ende gegangene Wochenende hat uns keinen Moment zum Verschnaufen gelassen. Wir haben gesehen, wie die MXGP mit dem andalusischen Schlamm zu kämpfen hatte, wie die spanische Enduro in Extremadura die Motoren wieder anwarf und wie die Felsen von Arizona das Hard Enduro auf die Probe stellten. Keine Umschweife, kommen wir direkt zu den Ergebnissen auf der Strecke!

MXGP & EMX250: Geerts auf dem Vormarsch, ein Wochenende mit zwei Gesichtern für Fueri in Andalusien


Die FIM-Motocross-Weltmeisterschaft kehrte nach Europa zurück und machte Halt auf der mittelschweren Strecke von Almonte in Spanien. Auf seiner Beta RX 450 zeigte Jago Geerts ermutigende Fortschritte. Nach einem unglücklichen Start in Rennen 1 (das er dennoch auf Platz 14 beendete) fand der belgische Fahrer in Rennen 2 einen hervorragenden Rhythmus, wurde 13. und belegte damit den 14. Gesamtrang des Tages. „Im Vergleich zu Argentinien haben wir viele Verbesserungen vorgenommen. Das Gefühl mit dem Motorrad war hervorragend, und ich hätte noch schneller sein können“, kommentierte Geerts, sichtlich zufrieden mit der eingeschlagenen Entwicklungsrichtung.

In der EMX250-Europameisterschaft erlebte Alexis Fueri (Beta RX 250 2T) einen Lauf mit Höhen und Tiefen. Nach einem meisterhaften ersten Lauf gelang es dem Franzosen, sich von den hinteren Reihen bis auf einen fantastischen 6. Platz vorzuarbeiten. Leider zwang ihn ein spektakulärer Sturz in Lauf 2 (glücklicherweise ohne körperliche Folgen) dazu, als 30. ins Ziel zu kommen, was ihn auf den 13. Gesamtrang verwies. „Nach der großartigen Vorbereitungsarbeit ist das schwer zu akzeptieren, aber wir haben noch viele Gelegenheiten vor uns, das wieder gut zu machen“, erklärte Fueri. Der nächste Termin für das Beta MRT Racing Team ist in Frauenfeld beim Grand Prix der Schweiz.


Spanische Enduro-Meisterschaft: Silbermedaille in Valdecaballeros


Nach achtjähriger Abwesenheit kehrte die spanische Enduro-Meisterschaft für einen technisch anspruchsvollen Lauf nach Extremadura zurück, der durch den Regen am Freitag noch tückischer wurde.

Das Beta Trueba Enduro Factory Team trat aufgrund der Verletzungen von Godino, Rojas und Irigoyen in reduzierter Besetzung an, doch die Fahrer auf der Strecke enttäuschten die Erwartungen nicht. Der Zugpferd des Teams war Julio Pando, der in der Kategorie E3 einen äußerst wertvollen Doppelsieg in Silber (2. Platz sowohl am Samstag als auch am Sonntag) errang. „Ein schwieriges Wochenende, an dem ich aufgrund mehrerer Stürze Mühe hatte, den Rhythmus zu finden, aber ich habe es dennoch geschafft, an beiden Tagen Zweiter zu werden und wichtige Punkte zu sammeln“, erklärte der Asturier.

Ein äußerst solides Rennen für Pau Tomàs in der hart umkämpften E2-Klasse, das er an beiden Tagen auf den Plätzen 5 und 6 beendete und sich damit als schnellster Fahrer des Teams in der Gesamtwertung bestätigte. In der Junior 125cc 2T verpasste der junge Guillem Sucarrats mit zwei vierten Plätzen nur knapp das Podium – ein hervorragendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass er erst vor vier Monaten operiert wurde. Die iberische Meisterschaft geht weiter und kehrt am 18. und 19. April nach Antas in Almería zurück.


Hard Enduro: Gomez lässt in Arizona die Motoren aufheizen


Am Motorsportwochenende waren die Farben von Beta auch in Übersee, in Page, Arizona, beim spektakulären Grinding Stone Hard Enduro, ganz vorne mit dabei.
Alfredo Gomez (AG Racing Team) erlebte ein wechselhaftes Rennen und belegte am Ende den 11. Platz in der Gesamtwertung. „Ich bin sehr gut in der Spitzengruppe gestartet, dann bin ich leider gestürzt und habe das Motorrad ein wenig beschädigt“, berichtete der spanische Fahrer. „Die Schäden waren schnell behoben, aber ich habe den richtigen Rhythmus nicht wiedergefunden.“
Ein Rennen, das vor allem als Test im Hinblick auf das eigentliche große Saisonziel diente: die Hard-Enduro-Weltmeisterschaft. Gomez und das Team konzentrieren sich nun voll und ganz auf die erste Weltmeisterschaftsrunde, das Alestreme, das vom 17. bis 19. April in Frankreich stattfindet.


Sind diese Etappen erst einmal hinter uns, bleibt keine Zeit, zurückzublicken. Die Stoppuhr läuft wieder bei Null an, und der Kalender macht niemandem Zugeständnisse. Nächster Halt: Frauenfeld und Antas. Wir sind schon bereit!

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