Von Freemans Triumph in Sizilien bis zu den Sandhindernissen auf Sardinien: der Rückblick von Beta Racing.
So ist das im Rennsport: Manchmal führt er dich triumphierend auf die oberste Stufe des Podiums, manchmal stellt er dich auf dem härtesten und anstrengendsten Terrain der Welt auf die Probe. Das Wochenende, das wir gerade hinter uns haben, spiegelt diese zwei Seiten des Motorsports perfekt wider. Auf der einen Seite der fulminante Auftakt der EnduroGP auf den sizilianischen Steinen; auf der anderen Seite der extrem harte Kampf gegen den tiefen Sand Sardiniens in der Motocross-Weltmeisterschaft. Hier sind die Ergebnisse von der Strecke.
Die EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 startete in Custonaci (Trapani) und bot eine technische, spektakuläre und tückische Strecke zwischen Felsen und losem Boden. Das Wochenende von Brad Freeman (auf seiner Beta RR 300) war ein wahres Feuerwerk an Emotionen. Nach einem Freitag und einem Samstag, die durch einige Fehler zu kompliziert waren (5. Platz in der E3-Klasse), fand der englische Spitzenfahrer den richtigen Gang. Der Sonntag war ein perfektes Solo: Freeman schlug die Konkurrenz und holte sich den ersten Platz sowohl in der E3-Klasse als auch in der prestigeträchtigen EnduroGP-Gesamtwertung. „Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Am Samstag konnte ich nicht mein Bestes geben, aber am Sonntag habe ich das wieder wettgemacht und sowohl die Klasse als auch die Gesamtwertung gewonnen“, erklärte Brad im Ziel.
Beständigkeit und Solidität waren hingegen die Schlagworte für Nathan Watson. Der Engländer fuhr ein sauberes und äußerst effektives Rennen: Am Samstag landete er in der EnduroGP-Gesamtwertung unter den Top 10 (8.) und belegte den 3. Platz in der E2, während er am Sonntag die Messlatte noch höher legte und einen fantastischen 3. Platz in der Gesamtwertung sowie den 2. Platz in der E2-Klasse einfuhr. „Am Sonntag habe ich den ganzen Tag um die Spitzenplätze gekämpft. Ein gutes Rennwochenende, ohne gravierende Fehler zu machen“, kommentierte er zufrieden. Hervorzuheben ist auch die großartige Leistung von Alex Pichaud (Beta RR 430 Race), der dominierte und den Sieg in der Kategorie Open 4s holte.
Das Beta Enduro Factory Team richtet nun den Blick auf Spanien: Die nächste Runde findet vom 1. bis 3. Mai in Oliana statt.
Die vierte Runde der Motocross-Weltmeisterschaft führte die Fahrer in den höllischen Sand von Riola Sardo, der allgemein als eine der körperlich anspruchsvollsten Strecken des gesamten Weltmeisterschaftskalenders gilt. In der MXGP-Klasse kämpfte Jago Geerts (Beta RX 450) mit viel Biss und beendete Rennen 1 auf Platz 17. Leider zwang ihn im zweiten Lauf ein schwerer Sturz zur Aufgabe, glücklicherweise ohne körperliche Folgen. „Im zweiten Lauf war das Fahrgefühl gut, aber ich wurde Opfer eines Sturzes. Zum Glück geht es mir gut“, versicherte der belgische Fahrer.
Noch härter war der Auswärtsauftritt für Rick Elzinga, der nach seiner kürzlichen Verletzung noch nicht wieder in Topform ist. Die extrem anspruchsvolle Strecke machte keine Zugeständnisse und zwang den Niederländer zu einem doppelten Ausfall. „Hier in Riola war es wirklich hart. Die Strecke ist selbst in Topform eine Herausforderung, für mich, der ich daran arbeite, wieder in Form zu kommen, war es wirklich schwierig“, gab er ehrlich zu.
Ein harter Tag war es auch für Alexis Fueri (Beta RX 250 2T) in der EMX250-Europameisterschaft: Er wurde in Rennen 1 (19.) durch Verspannungen in den Unterarmen gebremst und in Rennen 2 durch einen Sturz beim Start, der ihn zu einer mühsamen Aufholjagd aus dem hinteren Feld zwang (26.). „Lassen wir dieses Rennen hinter uns und konzentrieren wir uns auf Arco“, schloss der Franzose.
Das Beta MRT Racing Team hat keine Zeit zum Ausruhen: Die Transporter sind bereits auf dem Weg nach Pietramurata zum bevorstehenden Gran Premio del Trentino.








